Dienstag, 28. Februar 2012

Für das Folgende habe ich noch keinen Titel (Teil 11)

Mit einer Zigarette in der Hand lehnte der Junge an dem großen Baum, unter dem die Bank stand, auf der Jenny am Tag zuvor gesessen hatte, als er ihr begegnet war. Er fühlte sich schlecht, weil er sie ausgenutzt hatte in einer schwachen Situation. Er hatte sich ihr Unglück zum Vorteil gemacht. Das Problem was er gestern noch hatte als er an diesen Ort kam, war ein ganz anderes…aber gelöst war auch dieses noch nicht. Bloß würde es besser oder schlimmer werden, nachdem sie miteinander geschlafen hatten? Würde das irgendwas ändern,  daran, dass seine Freunde dachten, sie wären zusammen? Da sie das auch hierdurch nicht waren, wohl eher nicht. Marcel zog einmal kräftig an dem Glimmstängel, bevor er den kläglichen Rest auf den Boden warf und mit dem Fuß ausdrückte.
Seufzend trat er den Weg zurück nach Hause an. Wieder wusste er nicht, was er tun sollte. Den Blick gesenkt und einen Stein vor sich her schießend versuchte er das Beste darin zu sehen, um sich nicht mehr schuldig zu fühlen. Plötzlich riss ihn das Klingeln seines Handys aus den Gedanken:
„Hey, Nick.“
„Hey, Alter. Was geht?“
„Nicht viel und bei dir so?“
„Wir haben gestern die Mutter deiner Freundin getroffen, als wir auf dem Weg zu Ali waren…“
„Was?“, unterbrach Marcel ihn.
„Ja. Ist dir klar, dass sie keinen Schimmer hatte, dass du mit Jenny zusammen bist?
„Hatte sie nicht?“, fragte er in einem normalen Tonfall, der sich in seinem Kopf allerdings ziemlich sarkastisch anhörte.
„Nein.“ Marcel hätte sich innerlich ohrfeigen können. Er musste versuchen die ganze Angelegenheit jetzt sofort zu klären, ehe noch etwas richtig Blödes passieren würde. Er hatte schon genug Probleme.
„Alter, was machst du gerade so?“, fragte er Nick.
„Oh na ja ich wollte in einer Stunde zu Mia. Wieso?“
„Nur so. Ich komm mal kurz rum, ich bin eh schon auf halbem Weg. Ich muss dir was erzählen.“
„Na schön von mir aus. Dann bis gleich.“ Ein Klicken verriet ihm, dass Nick aufgelegt hatte. Marcel ließ das Smartphone wieder in seine Hosentasche gleiten. Er wusste nicht, was er seinem Kumpel sagen sollte, wenn er gleich bei ihm in der Tür stand. Vielleicht: Ich bin nicht mit Jenny zusammen, es war alles nur eine Lüge und ihr habt sie geschluckt, haha. Nein, das war der falsche Ansatz. Auf jeden Fall musste er zur Sprache bringen, dass er nicht mit Jenny zusammen war, ob er die letzte Nacht erwähnen sollte, wusste er nicht genau. Es war ja eigentlich für sein Hauptproblem irrelevant. Marcel beförderte den Stein mit einem festen Tritt gegen einen Blumenkübel, drehte sich um und ging zu Nick. Nach den ersten drei Schritten griff er in seine Tasche und steckte sich noch eine Zigarette an. Er war ratlos.

3 Kommentare:

  1. Duuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu...
    kommst nicht auf den Punkt.

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  2. Duuuuuuuuuuuuuuuuuuuu...
    sollst mich nicht kritisieren.

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    1. Warum machst du das denn dann hier?
      Außerdem mach ich voll konstruktive Kritik und so ;)
      Ich meinte ja bloß, dass ich glaube, dass die Geschichte hier zuende ist, ohne ein Ende zu haben, nicht wahr?
      Aber das ist okay!
      Fang was Neues an!
      Interpretier "Ja ich seh dich noch tanze, im Dreivierteltakt..." oder schreib einen Rap über Massentierhaltung.
      Du bist doch kreativ und hast Langeweile, da muss doch was bei rauskommen ;)

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