Hey, ich habe lange nicht mehr gepostet, viel zu lange, was mich dazu veranlasst dies doch endlich mal wieder zu tun:
Ich komme von der Arbeit, hab geschufftet und geklägt
danach noch meinen Garten gehegt und gepflegt.
Ein paar Sätze mit dem Nachbarn, den ich gar nicht leiden kann,
ein fetter, assozialer, arbeitsloser Mann.
Das Geschrei der Kinder auf der Straße geht mir auf die Nerven,
das kann man nicht mehr spielen nennen, da kriegt man ja Kopfschmerzen.
Genervt geh ich rein, schließ hinter mir die Tür,
schalt den Fernseher an, und öffne mir ein Bier.
Das Programm ist vollkomm' nutzlos, niveauloser Mist,
ich hasse euch von RTL, nur damit ihrs wisst.
Das Bier leer, der Kopf schwer,
schlaf' ich noch vorm Fernseher
mit einem Gedanken bloß:
Morgen geht der Scheiß wieder von vorne los!
Jeden Tag, ja wirklich jeden Tag lebe ich auf diese Art,
jeden Tag, ja wirklich jeden Tag hält mein Leben das parat.
Jeden Abend, ja wirklich jeden Abend verfluche ich es immer mehr,
jeden Abend, ja wirklich jeden Abend schrumpft all das, was ich begehr'.
Jeden Morgen, ja wirklich jeden Morgen wache ich um 6 Uhr auf,
jeden Morgen, ja wirklich jeden Morgen nimmt die Trostlosigkeit ihren Lauf.
Der Wecker klingelt morgens, es ist schon um sechs,
ich mach die Musik an und scroll' durch meine Tracks.
Ich nehm' mein Essen aus dem Kühlschrank,
stell es auf den Tisch und fühle mich wie immer krank.
Ein Blick aus dem Fenster und ich seh den Regen draußen,
das Wetter macht einen deprssiv, man mag es gar nicht glauben.
Die Bild will mir erzählen der Euro würde sinken,
Holland würd' ertrinken und dabei noch fröhlich winken.
Ich leere meine Kaffeetasse, ex' den letzten Schluck,
wünschte es wär Wodka drin, doch geb' mir einen Ruck.
Die Haustür fällt in Schloss, drußen fällt der Regen,
ich weß das Leben hasst mich, es ist mir überlegen.
Ich gehe weiter, mit einem Gedanken bloß,
morgen geht der Scheiß wieder von vorne los.
Jeden Tag, ja wirklich jeden Tag lebe ich auf diese Art,
jeden Tag, ja wirklich jeden Tag hält mein Leben das parat.
Jeden Abend, ja wirklich jeden Abend verfluche ich es immer mehr,
jeden Abend, ja wirklich jeden Abend schrumpft all das, was ich begehr'.
Jeden Morgen, ja wirklich jeden Morgen wache ich um 6 Uhr auf,
jeden Morgen, ja wirklich jeden Morgen nimmt die Trostlosigkeit ihren Lauf.
Vielleicht sollt' ich mal was andres tun, das ist ja Langeweile,
woraus mein Leben jetzt besteht scheon seit 'ner ganzen Weile.
Vielleicht sollte ich mal raus gehen, mal wieder richtig rocken,
mein Leben mal genießen, die Promillezahl aufstocken.
Vielleicht jemanden kennen lernen, mal wieder ganz spontan sein,
mal wieder mit 'nem Mädchen chillen, auf der Couch mit gutem Wein.
Nur eins weiß ich sicher, so kann es nicht bleibe
es kann nicht sein, dass mich die interessanten Sachen meiden.
Das leben so krass monoton, jeden Tag das Selbe,
ich muss mal wieder weg fahren, vielleicht mal an die Elbe.
Vielleicht auch durch Europa trampen, mit nur wenig Geld,
hauptsache raus hier, es gibt hier nichts was mich noch hält.
Es ist schön daran zu denken, doch der Donner holt mich,
aus meinen Träumen, und sagt mir subtil: "Fick dich!"
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen