Dienstag, 16. April 2013

Wandel


Eine schöne, schöne Zeit, gehalten in Ehren,
ein Lachen, ein Schreien und ein Schweben in Sphären,
eine Träne, ein Kuss, ab und zu auch mal ein Bier,
die Sonne, das Wasser, es war nie schöner als hier.
Doch der Punkt, er kam, er musste kommen,
plötzlich waren die schönen Dinge so verschwommen,
das Lachen, es viel schwer, die Tränen wurden mehr,
und desto mehr man daran dachte, desto mehr war alles leer.
Der Alkohol, er kam, er tränkte alles weg,
auch von den schönen Sachen blieb kein einziger Fleck.
Die Lügen wurden mehr und von Tag zu Tag noch schlimmer,
doch die Wahrheit, sie lag auf der Hand, kein kleiner Hoffnungsschimmer.
Und nun sitz‘ ich hier im Schein der Sterne,
kippe Glas für Glas im Licht der Laterne.
Mit jedem Schluck komme ich dem Ende nah,
und verende in des Himmels Sternenschar.

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