„Welch schönes Land, welch schönes Licht!“,
ist das, was er an jenem Abend spricht.
Sie sitzen auf dem Berg, in kleiner Rund
Und führen volle Gläser an den Mund.
Bier, Schnaps, Wein, Flaschen groß und klein,
ohne zu zögern gleich ins Blut hinein.
Die erste Stunde um, die ersten Flaschen leer,
und trotzdem verlangen alle nach noch mehr.
Sie labern Mist, sie lachen laut,
dieses Gefühl ist ihnen gut vertraut.
Die Sonne scheint, einer steht auf,
holt neue Flaschen und macht sie gleich auf.
Zwei Stunden rum, die Zigaretten dran,
die Promillezahl steigt weiter an.
Ideen komm‘ auf, verrückt zu sein,
doch um das zu tun, brauchen sie noch mehr Wein.
Es dämmert schon, sie zünden Kerzen an,
machen sich an die nächsten Flaschen ran.
Vier Stunden schon, und alle lallen sie,
als wäre alles nur ein kleines Spiel.
Sie machen rum, fangen an zu heulen,
tuen Dinge, die sie bald bereuen.
Bei dem Versuch: Weitersaufen
Muss er kotzten und kann nicht mehr laufen.
Spät in der Nacht, der Alkohol wirkt,
und zeigt, was er so alles in sich birgt.
Sie liegen da, die Augen zu,
so schlafen sie in aller Ruhe.
Die Flaschen leer, um sie herum,
so schreitet die Nacht weiter still und stumm.
Die Vögel singen, die Sonne scheint,
der nächste Morgen bricht lieblich herein.
Der Schädel brummt, die Glieder schwer
Und keinen Plan vom letzten Abend mehr.
So gehen sie heim, den Berge nieder,
und
tuen es alle sehr bald wieder!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen