Mein
Weltbild besteht aus drei wesentlichen Punkten:
Da
hätten wir zum ersten den Grundsatz: Denke
nie nach, bevor du etwas tust! Dieser einfache Satz stellt sich bei näherer
Betrachtung eigentlich als eine Erweiterung des lateinischen und alt bekannten
Sprichwortes „Carpe Diem!“ heraus, was soviel heißt wie „Nutze den Tag!“ Diese
Worte sagen also im Wesentlichen aus, dass man nicht über jede Entscheidung
nachdenken soll, sondern einfach auf seine Intuition hören sollte, denn ewiges
Abwägen, was in einer nicht spezifischen aktuellen Situation hypothetisch am
Besten für jemanden wäre, ist selten das, woran man letztendlich den Meisten
Gefallen findet. Selbstverständlich wird nicht ausgeschlossen, dass dies
manchmal nicht zutrifft und es manchmal tatsächlich besser ist, Entscheidungen
abzuwägen, dies findet aber im täglichen Leben nur selten Anwendung. Dies alles
lässt sich aber vielleicht besser verstehen, kennt man den zweiten wesentlichen
Punkt:
Das Leben ist ein
Baumdiagramm!
Was auf den ersten Blick wohl völlig absurd und für den rational denkenden
Menschen vollkommen unverständlich und zusammenhangslos erscheint, stellt sich
nach genauer Betrachtung als logisch heraus, jedoch nicht als wahr. Tatsächlich
ist dieser Aussage nicht als eine Art Schicksal zu sehen, sondern eher wie eine
Art Begrenzung, eine Art Raster, in welchem wir uns bewegen. Jeder Punkt in
diesem Baumdiagramm symbolisiert einen Punkt im Leben, an dem man sich zwischen
zwei (manchmal mehr) Dingen entscheiden muss und damit unmittelbar Einfluss auf
allen zukünftigen Verlauf der Dinge nimmt. Es heißt also, dass man wohl noch
die frei Wahl der Entscheidung hat (anders als beim Prinzip des Schicksals),
dass allerdings schon vorher alle möglichen Wege vorgeschrieben sind, die man einschlagen
kann, man aber immer noch selbst entscheidet, welcher das ist. Zu jeder
Entscheidung stehen die daraus resultierenden Konsequenzen und neuen
Entscheidungen also schon vorher fest, wir kennen sie nur nicht. Diese ersten
beiden Punkt des Komplexes nehmen unmittelbar aufeinander Einfluss. Der dritte
ist separat:
Menschen trinken, wenn sie Probleme haben, weil sie
denken, dass Trinken die Probleme löst. Diese Theorie kann man umdrehen: Man
säuft einfach immer, dann ergeben sich gar keine Probleme! Dieser etwas
differenziertere Lebensstil, wird nicht immer jene gewünschte Wirkung erzielen,
doch in den meisten Fällen kann man wohl sagen, er tut es. Irgendwann
entwickelt man das Gefühl dafür, das richtige Timing zu finden und somit in zu
angebrachten Zeitpunkten geistig eingeschränkt zu sein. Sobald man dies
geschafft hat, KANN man zufrieden sein.
Hast du gerade... deinen gesamten Blog gelöscht?
AntwortenLöschenIch mochte das letzte Gedicht!
ich habe gar nix gelöscht
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