Freitag, 12. Oktober 2012

Mein Weltbild


Mein Weltbild besteht aus drei wesentlichen Punkten:
Da hätten wir zum ersten den Grundsatz: Denke nie nach, bevor du etwas tust! Dieser einfache Satz stellt sich bei näherer Betrachtung eigentlich als eine Erweiterung des lateinischen und alt bekannten Sprichwortes „Carpe Diem!“ heraus, was soviel heißt wie „Nutze den Tag!“ Diese Worte sagen also im Wesentlichen aus, dass man nicht über jede Entscheidung nachdenken soll, sondern einfach auf seine Intuition hören sollte, denn ewiges Abwägen, was in einer nicht spezifischen aktuellen Situation hypothetisch am Besten für jemanden wäre, ist selten das, woran man letztendlich den Meisten Gefallen findet. Selbstverständlich wird nicht ausgeschlossen, dass dies manchmal nicht zutrifft und es manchmal tatsächlich besser ist, Entscheidungen abzuwägen, dies findet aber im täglichen Leben nur selten Anwendung. Dies alles lässt sich aber vielleicht besser verstehen, kennt man den zweiten wesentlichen Punkt:
Das Leben ist ein Baumdiagramm! Was auf den ersten Blick wohl völlig absurd und für den rational denkenden Menschen vollkommen unverständlich und zusammenhangslos erscheint, stellt sich nach genauer Betrachtung als logisch heraus, jedoch nicht als wahr. Tatsächlich ist dieser Aussage nicht als eine Art Schicksal zu sehen, sondern eher wie eine Art Begrenzung, eine Art Raster, in welchem wir uns bewegen. Jeder Punkt in diesem Baumdiagramm symbolisiert einen Punkt im Leben, an dem man sich zwischen zwei (manchmal mehr) Dingen entscheiden muss und damit unmittelbar Einfluss auf allen zukünftigen Verlauf der Dinge nimmt. Es heißt also, dass man wohl noch die frei Wahl der Entscheidung hat (anders als beim Prinzip des Schicksals), dass allerdings schon vorher alle möglichen Wege vorgeschrieben sind, die man einschlagen kann, man aber immer noch selbst entscheidet, welcher das ist. Zu jeder Entscheidung stehen die daraus resultierenden Konsequenzen und neuen Entscheidungen also schon vorher fest, wir kennen sie nur nicht. Diese ersten beiden Punkt des Komplexes nehmen unmittelbar aufeinander Einfluss. Der dritte ist separat:
Menschen trinken, wenn sie Probleme haben, weil sie denken, dass Trinken die Probleme löst. Diese Theorie kann man umdrehen: Man säuft einfach immer, dann ergeben sich gar keine Probleme! Dieser etwas differenziertere Lebensstil, wird nicht immer jene gewünschte Wirkung erzielen, doch in den meisten Fällen kann man wohl sagen, er tut es. Irgendwann entwickelt man das Gefühl dafür, das richtige Timing zu finden und somit in zu angebrachten Zeitpunkten geistig eingeschränkt zu sein. Sobald man dies geschafft hat, KANN man zufrieden sein.

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