Montag, 3. September 2012

Gedanken


In seelenruhiger Stille, um den Ton gebracht,
In Gedanken versunken, schwer in Bedacht.
Mit geschlossenen Lidern, die Dunkelheit vor Augen,
ein Gedanken im Sinn mit festem Glauben.
Ein tiefes Verlangen, ein seelischer Wunsch,
ein offenes Herz, die Gefühle verhunzt.
Ein Gegenstand umfasst, Konturen auf der Hand,
eine Uhr im Visier, die Zeit verrinnt wie Sand.
Ein Leben in Erinnerung, der Glaube ist erstickt,
an der Wand die Uhr, die tickt.
Eine deprimierende Stimmung, der Wille erloschen,
die Hilfe mit Füßen getreten und selbst erdroschen.
Der letzte Tag bevor es zu Ende geht, keine Angst,
unfairen Menschen, denen du dies Schicksal verdankst.
Menschen ohne Herz, Mitleid und Respekt,
die nur wollen, dass du dich vor ihnen versteckst.
Doch wenn du dich einmal wehrst ticken sie total aus,
und machen ein Massaker draus.
Eine Waffe in der Hand, das Abzugs-Adrenalin,
die letzte Hoffnung auch vertrieben.
Der Lauf am Kopf, ein Punkt an der Wand.
Der Schuss, der Fall, das Blut, der Sand.

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